Austin fx4r

Kaum zu glauben - Aber dieses Fahrzeug wurde von 1958 bis 1997 fast unverändert gebaut.

 

Hier handelt es sich um ein Modell aus dem Jahr 1984.

Das "R" am Ende steht für den Rover-Motor,

Der 2,5-Liter-Motor leistet 68 PS.

 

Für die Fahrgäste stehen eine Sitzbank und zusätzlich zwei Klappsitze zur Verfügung.

Ein englisches Kultmobil



Ein solches Auto anzuschaffen erfordert sehr, sehr viel Geduld. Das erste Fahrzeug war technisch gut, optisch aber eine Katastrophe. Beim zweiten Fahrzeug wollte der Verkäufer noch einiges am Auto machen und das zog sich endlos in die Länge. Ende April hatten wir den ersten Kontakt, im August haben wir uns das Fahrzeug unfertig angesehen und waren begeistert. Es sollte noch ein neues Vinyldach bekommen und lackiert werden. Anfang Oktober war es dann soweit. Ich setzte mich mitsamt dem Geld in den Zug und fuhr durch halb Deutschland, um wieder enttäuscht zu werden. Das Fahrzeug wurde anscheinend nicht lackiert. Hier hat jemand einen Eimer LKW-Lack gefunden, eine Farbrolle genommen und munter los gestrichen. Darunter lauter "Pickel", Risse usw. Völlig frustriert fuhr ich wieder mit dem Zug nach Hause. Und darauf hatte ich nun monatelang gewartet.

 

Doch es gab noch drei weitere Anzeigen und so fuhren wir nach Nordrhein-Westfalen. An diesem Fahrzeug wurde bislang kaum etwas gemacht, dafür war es deutlich günstiger. Nach einer Probefahrt einigten wir uns auf einen Preis und wenig später hieß es für mich ca. 320 Kilometer mit einem London-Taxi nach Hause zu fahren.

 

Nun ist er also da, unser "Cabby". Die Briten nennen ein Taxi meist "Cab", so ist er zu seinem Namen gekommen. Den Winter über wird nun einiges an dem Fahrzeug gemacht, damit er im Frühjahr hübsch in die neue Oldtimer-Saison startet.

Doch ich will "Cabby" nicht als Gelegenheits-Auto nutzen, sondern auch im Alltag möglichst viel damit fahren. Nur Eis und das gemeine Salz soll er nicht abgekommen, dann bleibt er in der Garage.


Am 9. Dezember 2017 war es soweit und ich durfte das erste Brautpaar zum Standesamt und zur anschließenden Feier fahren. Euch Beiden nochmals von Herzen alles Gute!


Unsere Lokalzeitung - die Oldenburger Nordwest-Zeitung - berichtete am 4. November 2017 über das für Wildeshausen ungewöhnliche Hobby und Gefährt.

 

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